Plugin v1.5.1 · KI-Sichtbarkeit messen

KI-Sichtbarkeit messen direkt in WordPress – das Score-Feature im LLMs.txt Generator

15. Mai 2026 ⏱️ 7 Min. Lesezeit 🔌 WordPress · GEO · Lighthouse für KI

Wer für ChatGPT, Claude und Perplexity sichtbar werden will, optimiert ähnliche Dinge wie für Google – nur eben für andere Crawler, andere Datenstrukturen und andere Bewertungsmechaniken. Bisher war das ein Bauchgefühl. Mit dem KI-Sichtbarkeitsscore im LLMs.txt Generator Plugin v1.5.1 wird daraus eine messbare Zahl: ein Lighthouse-artiger 0–100-Wert, der in fünf gewichteten Sub-Scores genau anzeigt, wo Ihre WordPress-Site stark ist und wo Sie verlieren. Direkt im Admin-Bereich, ohne externe Dienste, ohne Excel-Tabelle.

WordPress-Plugin-Dashboard mit dem KI-Sichtbarkeitsscore als oberste Karte: Halbkreis-Dial 72/100 mit Tier-Label, fünf gewichteten Sub-Score-Bars, Top-Empfehlungen und Pro-Business-Active-Sidebar
Das neue Plugin-Dashboard mit dem KI-Sichtbarkeitsscore als oberste Karte – sichtbar ohne Scrollen seit v1.5.1.

Warum KI-Sichtbarkeit überhaupt messbar sein muss

Bei Suchmaschinen-SEO ist die Welt seit Jahrzehnten eingeübt: Google Search Console, Lighthouse, Core Web Vitals, sichtbarer Index. Wer Sichtbarkeit will, kennt seine Kennzahlen. Bei der KI-Sichtbarkeit – also der Frage, ob ChatGPT, Claude oder Perplexity Ihre Inhalte überhaupt finden, verstehen und zitieren – ist diese Werkzeugkette neu. Es gibt noch keine Google Search Console für GPTBot, keinen Bing-Webmaster für ClaudeBot, keine Lighthouse-Reports für KI-Crawler.

Genau diese Lücke schließt der KI-Sichtbarkeitsscore. Das Score-Plugin nimmt fünf objektive Signale, die jede KI-Crawler-Pipeline auswertet, gewichtet sie nach Wirkung und drückt sie als einen einzigen Wert zwischen 0 und 100 aus. Sie sehen sofort, ob Ihre Site KI-ready ist – und welche drei Stellschrauben den größten Hebel haben.

Wichtig dabei: Der Score läuft komplett im WordPress-Backend. Keine externe Anmeldung, keine Cloud-Verarbeitung im Free-Modus, keine Datenweitergabe an Dritte. Die Berechnung erfolgt einmal pro Aufruf und wird sechs Stunden lang gecacht. Wer schneller will, klickt auf den Refresh-Button neben der Score-Karte.

Der Score auf einen Blick: fünf gewichtete Sub-Scores

Der Gesamtscore ist gewichtet, nicht einfach gemittelt. Das hat zwei Gründe: Erstens haben die Sub-Scores nicht denselben Effekt auf die KI-Sichtbarkeit – ein fehlendes Schema.org-Markup wiegt schwerer als eine zu kurze Meta-Beschreibung. Zweitens lässt sich so transparent erklären, warum man bei 72 Punkten landet und nicht bei 80. Diese fünf Bereiche werden geprüft:

Im Free-Modus werden die 15 Prozent für Content-Qualität proportional auf die anderen Sub-Scores verteilt – der Free-Score ist also kein Paywall-getrübtes Halbergebnis, sondern ein vollwertiger 100-Punkte-Wert mit dem, was lokal messbar ist.

Schema.org-Abdeckung (30 %): die schwerste Disziplin

Strukturierte Daten sind der größte Hebel für KI-Sichtbarkeit. Während Google ohne Schema.org-Markup auskommt (notfalls), erkennen die meisten KI-Crawler erst durch Schema.org, was eine Seite eigentlich ist: Produkt, Artikel, Person, Unternehmen, FAQ, Anleitung. Das Plugin nimmt sich bis zu zehn WooCommerce-Produkte als Stichprobe und prüft drei Dinge: Ist ein gültiges Product-Markup vorhanden, enthält es einen Preis, und ist ein Offers-Objekt eingebettet?

Sites ohne WooCommerce werden anders bewertet – hier zählt, ob die Startseite ein gültiges Organization- oder WebSite-Markup hat. Sie bekommen den Sub-Score also unabhängig davon, ob Sie einen Shop betreiben oder nicht.

llms.txt-Gesundheit (25 %): existiert sie, ist sie frisch, ist sie vollständig?

Diese Sektion prüft sechs Kriterien rund um die llms.txt selbst: Existiert die Datei? Hat sie einen Titel? Sind strukturierte Sektionen vorhanden? Sind genügend Seiten gelistet, um nützlich zu sein? Ist sie jünger als 30 Tage? Existiert auch eine llms-full.txt für tiefergehende KI-Crawler? Jeder Check ist ein Mini-Boolean, gewichtet auf Wichtigkeit – und der Sub-Score ist das Ergebnis dieser Gewichtung. Eine frisch generierte llms.txt mit Titel, Sektionen, mindestens fünf URLs und einer parallelen llms-full.txt erreicht die volle Punktzahl.

Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Bereich rot ausschlägt, ist gering, sobald Sie das Plugin überhaupt installiert haben – aber er ist trotzdem im Score, weil veraltete oder fehlerhafte Dateien tatsächlich vorkommen. Im Pro-Modus regeneriert das Plugin automatisch bei jeder Inhaltsaktualisierung, hier bleibt der Wert dauerhaft bei 100.

KI-Crawler-Zugang (15 %): wer darf rein, wer nicht

Sektion KI-Crawler-Zugang mit allen sechs Bots GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot, Google-Extended, Bytespider und CCBot in einer Tabelle mit Allow- oder Block-Status, plus ein automatisch generierter robots.txt-Snippet zum Kopieren
Sechs KI-Crawler im Status-Überblick. Blockierte Bots erzeugen automatisch einen Allow-Snippet für die robots.txt zum Einkopieren.

Diese Sektion liest Ihre robots.txt und prüft, ob die sechs wichtigsten KI-Crawler-User-Agents zugelassen sind: GPTBot von OpenAI, ClaudeBot von Anthropic, PerplexityBot von Perplexity, Google-Extended für Gemini, Bytespider von ByteDance und CCBot vom Common Crawl Foundation. Jeder ist eine Zeile, der Status grün oder rot. Bonus: Wenn die robots.txt explizit ein Allow: /llms.txt enthält, gibt es zehn Punkte extra – das macht klar, dass Sie nicht nur passiv geduldet werden, sondern aktiv einladen.

Wenn ein oder mehrere Crawler blockiert sind, generiert das Plugin automatisch einen kopierbaren robots.txt-Snippet mit den passenden Allow-Regeln. Sie kopieren ihn in Ihre robots.txt und sind danach für alle relevanten Systeme erreichbar – ohne dass Sie wissen müssen, welche User-Agent-Strings gerade aktuell sind.

Content-Qualität (15 %, Pro): pro Sample-Seite messbar

Content-Qualitäts-Tabelle mit mehreren WordPress-Seiten als Stichprobe – Spalten für Title-Länge, Meta-Description-Länge, H1-vorhanden, Alt-Tag-Quote und Open-Graph-Tags, jede Zeile mit konkreten Werten
Content-Qualität pro Sample-Seite mit konkreten Werten – nicht nur "Bestanden", sondern warum.

Der einzige Sub-Score, der die Pro-API benötigt – aus gutem Grund: Hier crawlt der externe Crawler eine Stichprobe Ihrer Seiten und misst pro Seite fünf Kennzahlen: Title-Länge in Zeichen, Meta-Description-Länge, ob ein H1 vorhanden ist, der Alt-Tag-Anteil bei Bildern und ob Open-Graph-Tags gesetzt sind. Stichprobengröße tier-abhängig: 25 Seiten bei Pro Solo, 25 bei Pro Business, 50 bei Agency.

Die Tabelle zeigt nicht nur "Bestanden" oder "Nicht bestanden", sondern den konkreten Wert. Ein Title mit 38 Zeichen steht da als 38 – Sie sehen sofort, ob die Seite knapp drunter ist oder weit darunter. Diese Granularität fehlt in praktisch allen anderen SEO-Tools, weil sie für klassische Suche zu detailliert wäre. Für KI-Verständnis ist sie genau richtig: Ein 11-Zeichen-Title ist für GPTBot nicht "zu kurz", sondern "Information fehlt".

noindex-Compliance (15 %): keine Geheim-URLs an KI

Wenn eine Seite in Yoast SEO, Rank Math, AIOSEO oder SEOPress als noindex markiert ist, gibt es einen klaren Wunsch des Betreibers: Diese Seite soll nicht in Suchmaschinen-Index erscheinen. Logischerweise sollte sie dann auch nicht in der llms.txt stehen, weil die llms.txt sonst zur Hintertür für KI-Indexierung wird – mit gegenteiligem Effekt zur SEO-Konfiguration.

Das Plugin erkennt automatisch das aktive SEO-Plugin und filtert noindex-markierte Inhalte aus der llms.txt. Die Compliance-Prüfung bestätigt, dass dieses Filtern funktioniert. Volle Punktzahl gibt es, wenn keine noindex-Seite in der llms.txt auftaucht – und alle noindex-Markierungen aus dem aktiven SEO-Plugin korrekt erkannt werden.

Die Detail-Seite: hier sehen Sie genau, wo Sie verlieren

Die KI-Sichtbarkeitsscore-Detail-Seite mit großem Halbkreis-Dial 72/100, Tier-Label Gut, Bedienelementen Export als JSON, Export als CSV-ZIP und Jetzt erneut crawlen
Detail-Seite mit allen fünf Drilldowns – Klick auf jeden Sub-Score-Bar springt direkt in die entsprechende Sektion.

Mit Version 1.5.0 kam die Detail-Seite hinzu – sie erreichen sie über LLMs.txt → KI-Sichtbarkeitsscore im WordPress-Menü oder über den "Details →"-Link auf der Hauptkarte. Hier sehen Sie nicht nur die Werte, sondern die Daten dahinter: jede einzelne Sample-Seite mit allen Checks, jedes geprüfte Produkt mit Schema-Status, jeden Crawler mit Begründung.

Ein klickbarer Sub-Score-Bar auf der Hauptkarte scrollt direkt zur entsprechenden Sektion auf der Detail-Seite. Wer wissen will, warum die Content-Qualität rot ist, klickt einmal und ist in der Sample-Tabelle. Das war früher der Hauptengpass: Score gesehen, aber keine Idee wo der Punkt verloren geht. Mit Drill-Down ist das gelöst.

Score-Verlauf: die 30-Tage-Sparkline für Pro-Lizenzen

Score-Verlauf der letzten 30 Tage als SVG-Sparkline mit tier-farbcodierten Datenpunkten, Anzeige der Veränderung im Vergleich zur Vorwoche, und der noindex-Compliance-Sektion
30-Tage-Sparkline mit Delta zur Vorwoche – sichtbar, ob Optimierungen wirklich greifen.

Free-Nutzer bekommen einen Punktwert, Pro-Nutzer bekommen eine Linie. Die Sparkline zeichnet die letzten 30 täglichen Snapshots, mit Datenpunkten in den jeweiligen Tier-Farben (rot, orange, gelb, grün), und zeigt unter dem Chart das Delta zur Vorwoche an. Hier wird sichtbar, was sonst Bauchgefühl bleibt: Ob Ihre Optimierungen am Schema.org den Score wirklich gehoben haben oder ob da gerade nur der Caching-Effekt Schwankungen erzeugt.

Die Snapshots werden bereits seit Version 1.4.0 automatisch aufgezeichnet – auch für Free-Nutzer. Wer also später auf Pro upgradet, hat sofort 30 Tage Historie ohne Wartezeit.

Smart Recommendations: drei konkrete Aktionen, ein Klick pro Aktion

Unter der Score-Karte stehen die drei wichtigsten Empfehlungen. Nicht generisch, sondern aus Ihrem Score abgeleitet: Wenn das Schema.org-Markup fehlt, schlägt das Plugin "Add Schema.org markup: Product, BreadcrumbList, FAQPage" vor und verlinkt direkt zur Anleitung. Wenn die llms.txt veraltet ist, gibt es einen Button "Jetzt neu generieren". Wenn ein Crawler blockiert ist, einen Button "robots.txt-Snippet kopieren".

Das macht aus dem Score kein Diagnose-Tool, sondern ein Werkzeug. Sie sehen das Problem, klicken einmal, und entweder ist es behoben oder Sie haben eine konkrete Anleitung mit den nächsten Schritten – inklusive Quelltext zum Einfügen.

Was Free kann, was Pro draufpackt

Im Free-Modus laufen alle fünf Sub-Scores ohne Pro-API – außer Content-Qualität, das eine externe Crawl-Stichprobe benötigt. Free-Nutzer bekommen also vier von fünf Sub-Scores voll ausgeführt und einen rebalanciert. Der Score bleibt vollwertig zwischen 0 und 100, nur ohne den tiefen Per-Seite-Drilldown bei Content.

Pro fügt fünf Dinge hinzu: die Content-Qualitäts-Tabelle mit echten Sample-Daten, die 30-Tage-Score-Verlaufs-Sparkline, den manuellen Re-Crawl-Button (mit 30-Minuten-Cooldown, damit es nicht zur DDoS-Maschine wird), den Pro-API-Crawl der llms.txt selbst (statt nur der lokalen WordPress-Daten) und die größere Sample-Stichprobe – 25 Seiten bei Solo und Business, 50 bei Agency.

Installation: drei Schritte, fertig

Unter Plugins → Installieren → Suche nach aiready-llms-txt-generator. Klick auf Installieren, dann Aktivieren. Im linken Admin-Menü erscheint LLMs.txt – einmal anklicken, einmal "Jetzt generieren" drücken, und die llms.txt liegt unter ihre-domain.de/llms.txt. Der KI-Sichtbarkeitsscore wird im Hintergrund berechnet und ist auf der Hauptseite oben sichtbar, sobald die erste Generierung durch ist. Wer Pro nutzen will, klickt auf den Pro-Tab, gibt seinen Lizenzschlüssel ein, fertig.

⬇ Plugin im WordPress.org-Verzeichnis installieren →

Häufige Fragen

Wie oft wird der Score aktualisiert?

Automatisch alle sechs Stunden, gecacht für Performance. Wer früher will, klickt auf den Refresh-Button neben der Score-Karte. Pro-Nutzer haben zusätzlich einen Re-Crawl-Button auf der Detail-Seite, der die Content-Qualität neu erhebt – mit 30 Minuten Cooldown.

Brauche ich WooCommerce, damit das funktioniert?

Nein. Ohne WooCommerce wird der Schema.org-Sub-Score über die Startseite und ggf. Organization-/WebSite-Markup berechnet. Mit WooCommerce kommen Product-Schema-Checks dazu – also ist der Mehrwert bei Shops größer, aber das Plugin ist für jeden WordPress-Site sinnvoll.

Werden meine Daten an externe Server geschickt?

Im Free-Modus nicht. Vier von fünf Sub-Scores laufen rein lokal in WordPress. Nur der Pro-Modus sendet Ihre öffentliche Website-URL an die Crawler-API der llmstxtgenerator.de, um Content-Qualität pro Seite zu messen. Keine Personendaten, keine Cookies, keine Tracking-Pixel. Das Plugin ist DSGVO-konform.

Was ist eigentlich ein guter Score?

Ab 70 Punkten ist die Site KI-ready im operativen Sinne – also: ChatGPT, Claude und Perplexity können sie verstehen und zitieren. Ab 85 bewegen Sie sich im Bereich der Top-Sites. 100 Punkte sind technisch möglich, aber selten – immer ist irgendein Schema.org-Detail oder eine Meta-Description verbesserungsfähig.

Lassen sich die Score-Daten exportieren?

Ja. Auf der Detail-Seite gibt es zwei Export-Buttons: "Export als JSON" lädt das komplette Audit als strukturierte Datei herunter, "Export als CSV (ZIP)" packt fünf separate CSVs in ein ZIP – eine pro Sub-Score. Ideal für Reporting, Agentur-Übergaben oder eine eigene Datenpipeline.

Was ist neu in Version 1.5.1?

Zwei UX-Fixes gegenüber 1.5.0: Die Score-Karte sitzt jetzt ganz oben im Plugin-Dashboard (vorher unten nach allen Einstellungen verborgen) und eine stale "Letzter Fehler"-Meldung aus älteren Installationen wird beim Aufruf aufgeräumt. Funktional ist das Score-Plugin in 1.5.1 identisch zu 1.5.0, nur findbarer.

⚡ Tipp für Agenturen und Inhouse-SEOs

Der CSV-ZIP-Export ist so strukturiert, dass jedes Sub-Score-CSV einzeln in Excel oder ein Reporting-Tool importiert werden kann. Pro Kunden-Site einmal pro Monat exportieren – und Sie haben einen reproduzierbaren KI-Sichtbarkeits-Audit, der sich auch ohne Plugin-Zugriff teilen lässt.

Mehr Hintergrund zur Plugin-Funktionalität auf der Plugin-Übersichtsseite. Den vollständigen Changelog – inklusive der Versionen 1.4.0, 1.5.0 und 1.5.1 – gibt es auf WordPress.org.

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